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Viagra Nebenwirkungen

Wie bei allen Medikamenten, ist Viagra ist ein Medikament, das nicht frei von Nebenwirkungen ist. Da aber selbst einfach Kopfschmerztabletten ebenso Nebenwirkungen haben, sollte das also nicht sofort abschreckend wirken. Damit die Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert werden können, ist es in der Regel erforderlich, vor der erstmaligen Einnahme von Viagra eine umfassende ärztliche Untersuchung hinter sich zu bringen. Zu den "üblichen" Nebenwirkungen zählen bei Viagra Schwindel, Kopfschmerzen, Entzündungen der Nasenschleimhaut, Übelkeit, Magenbeschwerden, sowie Gesichtsrötungen mit Hitzegefühlen. In seltenen Fällen ist es auhc zu leichten Sehstörungen gekommen. Eine weitere Nebenwirkung können unangenehme Dauererektionen (Priapismus) sein, die auch als schmerzhaft empfunden werden können.

Weitere Wechselwirkungen können vor allem bei gleichzeitiger Einnahme von Nitrathaltigen Medikamenten vorkommen, deren Wirkung durch die Einnahme von Viagra erheblich verstärkt wird. Männer, die an schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen und an Augenerkrankungen leiden, sollten von der Einnahme von Viagra Abstand nehmen. Auch Männer mit niedrigem Blutdruck oder schweren Magen-, Darm-, und Lebererkrankungen sollten Sildenafil nicht nehmen.

Bei der Einnahme auftretende Nebenwirkungen: Kopfschmerzen (10,8 %), Gesichtsrötung (10,9 %), Magenbeschwerden (3 %), Rhinitis (4 %), abnorme visuelle Wahrnehmungen (2,8 %; z. B. blaue Schleier im Gesichtsfeld, erhöhte Lichtempfindlichkeit), Herabsetzung des Reaktionsvermögens, Schwindelgefühle, Dyspepsie, verstopfte Nase, Rücken- und Muskelschmerzen, verlängerte Dauererektion (Priapismus). Es wurden bereits Fälle von nichtarteriitischer anteriorer ischämischer Optikusneuropathie beobachtet.[3] Dies führt in seltenen Fällen zu Einbußen der Sehfähigkeit oder zur Erblindung. Die aktuellen Erkenntnisse zu diesen Nebenwirkungen führten im Sommer 2006 zur Aussendung eines Rote-Hand-Briefes sowie zur Änderung der Fachinformation für Sildenafil. Neuerdings liegen auch Hinweise vor auf plötzlich auftretende Hörstörungen im Zusammenhang mit Sildenafileinnahme.

In der Vergangenheit wurde Sildenafil hin und wieder durch großaufgemachte Pressemitteilungen bekannt, in welchen von Todesfällen berichtet wurde. Diese traten aber in allen nachvollziehbaren Fällen durch Nichtbeachtung der Kontraindikationen auf. Ein hohes Risiko ist in diesem Zusammenhang, Sildenafil ohne die Verordnung eines Arztes, der diese Risiken abschätzen kann, einzunehmen.

Kontraindikationen

Die gleichzeitige Einnahme von Sildenafil mit nitrathaltigen Medikamenten (z. B. das bei älteren Leuten weit verbreitete Nitrolingual-Spray) oder NO-Donatoren (dazu zählt auch das Szene-Medikament Poppers) ist kontraindiziert. Durch die kombinierte Wirkung auf den Blutdruck droht ein akuter lebensbedrohlicher Blutdruckabfall – es sollte sofort ein Notarzt alarmiert werden, der über die genommene Medikation in Kenntnis gesetzt werden muss.

Abgesehen von dieser Kontraindikation stellt der Einsatz bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit dann ein Risiko dar, wenn der erfolgreiche Geschlechtsverkehr für den Kreislauf eine zu hohe Beanspruchung bedeutet.